Wichtige Begriffe

Installierte Leistung

Die installierte Photovoltaik-Leistung wird in kWp („Kilo-Watt-Peak“) angegeben und gibt Auskunft darüber, wieviel an elektrischer Ausgangsleistung in kW bei optimalen Bedingungen (Standardtestbedingungen mit 1.000 W/m2 Einstrahlung) zu erwarten ist. Im Tages- und Jahresverlauf schwanken die Einstrahlungswerte und Temperaturen allerdings sehr stark, je nach gegebener Ausrichtung, Neigung und Verschattung. Zieht man nun noch den Einstrahlungs- und Modultemperaturverlauf in Betracht ergibt sich schlussendlich der PV-Jahresertrag an diesem speziellen Standort.

Die installierbare Leistung kann entweder anhand der zur Verfügung stehenden und sinnvoll nutzbaren Dachfläche errechnet werden oder fix vorgegeben werden. Im ersten Fall wird mit kristallinen PV-Modulen mit einem Flächenbedarf von ca. 7,2 m2/kWp gerechnet. Im zweiten Fall sollte sich die PV-Leistung nach dem realen Jahresverbrauch und dem Nutzungsverhalten (Verbrauchsprofil) richten – für Anlagen, die als Überschusseinspeiser konzipiert sind, kann als Faustregel grob angenommen werden, dass die Größe der PV-Anlage in kWp in etwa dem Jahresverbrauch in kWh/1.000 entsprechen soll.

Eigenverbrauch

Der Eigenverbrauch eines Haushalts gibt an, welcher Teil der selbst erzeugten Photovoltaikenergie tatsächlich selbst genutzt werden kann und nicht ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Er setzt sich aus zwei Energie-Teilen zusammen. Dem ersten Teil, die elektrische Energie, welche direkt von der PV-Anlage zu den Verbrauchern im Haushalt (Kühlschrank, Herd, etc.) fließt – zeitliche Überlappung des Erzeugungs- und Verbrauchsprofils. Und einem zweiten Teil, welcher z.B. mittels hausinternen Speicher zwischengespeichert (elektrisch oder thermisch) und zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen werden kann – Verbrauch zeitlich nach der Erzeugung der elektrischen Energie. Der Eigenverbrauch in kWh pro Jahr ist die jährlich erzeugte PV-Energie abzüglich des ins Stromnetz eingespeisten und nicht selbst genutzten Stromes.

Einspeisung ins Netz

Die Verbraucher im Haushalt definieren in ihrem zeitlichen Verlauf das spezifische Verbrauchsprofil, wobei zu jedem Zeitpunkt die Momentanleistung durch den Strombezug abgedeckt werden muss – im Falle eines Haushalts ohne PV-Anlage wird dieser zur Gänze über das öffentliche Stromnetz abgedeckt. Ist eine PV-Anlage installiert und arbeitet sie als Überschusseinspeiseanlage, so kann die momentan erzeugte elektrische Leistung der PV-Anlage den anfallenden Haushaltsverbrauch zum Teil oder zur Gänze abdecken oder sogar übersteigen. Der Differenzbetrag wird im ersten Fall zur Deckung der Last aus dem Stromnetz bezogen, im letzteren als momentaner Überschuss ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Ist ein Hausspeicher installiert, wird die überschüssige PV-Energie normalerweise zuerst zwischengespeichert und erst bei vollem Speicher ins Netz eingespeist.

Jahresertrag / Stromproduktion

Der Jahresertrag bzw. die Stromproduktion der Photovoltaikanlage gibt an, wieviel an elektrischer Energie in kWh pro Jahr unter den gegebenen Neigungs- und Ausrichtungsverhältnissen unter unverschatteten Bedingungen produziert wird.

Förderungen

Zur Unterstützung von jungen Technologien werden oft Förderungen vom Staat freigegeben. In Österreich sind diese leider nicht ausschließlich bundesweit, sondern länderspezifisch geregelt. Da diese in den meisten Fällen kompliziert aufgebaut sind und sich darüber hinaus noch regelmäßig ändern, fürht dies oft zu Unverständnis. Der Online-Rechner von Solarenergie-Preisvergleich berücksichtigt je nach Standort alle länderspezifischen sowie möglichen bundesweiten Förderungen, wie z.B. das Ökostromgesetz oder die Photovoltiak-Förderung des Klima- und Energiefonds. Eine Förderung speziell für Speicher gibt es bundesweit in Österreich derzeit noch gar nicht. Weitere Informationen zum organisatorischen Ablauf zur Errichtung einer PV-Anlage erfahren Sie bei PVAustria unter folgendem Link: http://www.pvaustria.at/organisatorischer-ablauf/.

OeMAG

Als Haushalt ist es zumeist wirtschaftlich sinnvoller den eigens produzierten Strom Ihrer PV Anlage selbst zu verbrauchen (z.B. bei durchschnittlichen Stromkosten bei österreichischen Haushalten von 18 EURCents/kWh). Bei der OeMAG Förderung muss die gesamte Energieproduktion der PV Anlage vollständig in das Netz eingespeist werden. Daher ist bei dem Auswahlfeld austomatisch „Nein“ voreingestellt. Wenn Sie dennoch eine OeMAG Förderung beantragen wollen (z.B. als Unternehmen mit Stromkosten von 6 EURCents/kWh) dann wählen Sie bitte „Ja“ bei dem Eingabefeld aus.

Die Ökostromtarifförderung gilt für Anlagen die größer als 5 kWp und maximal 200 kWp sind. Pro Jahr steht für die Förderung von Photovoltaikanlagen ein Förderbudget von 8 Millionen Euro zur Verfügung. Die Höhe der Einspeisetarife wird jährlich per Verordnung geregelt. Die Kombination der Förderaktion „Photovoltaik-Anlagen" des Klima- und Energiefonds (KLIEN) mit anderen Bundesförderungen wie z. B. der Ökostromtarifförderung der OeMAG ist nicht möglich.

Der Ablauf der Förderung umfasst folgende Schritte:

Amortisation

Man unterscheidet zwischen der energetischen und der wirtschaftlichen Amortisationszeit einer PV-Anlage:

Stromgestehungskosten

Die Stromgestehungskosten sind jene Kosten, die im Falle einer PV-Anlage entstehen, um 1 kWh elektrisch zu generieren. Sie ergeben sich aus den Kapitalkosten (also Investitionskosten, reduziert um etwaige Förderungen, und Finanzierungskosten im Falle von Fremdkapital), den Betriebskosten (z.B. Wartungskosten, Austauschkosten), aus den laufenden Erträgen und schließlich auch aus der angestrebten Kapitalverzinsung (Rendite). Als Berechnungszeitraum ist der Betriebszeitraum der Anlage heranzuziehen, die meist mit 25 Jahren angesetzt wird. Die Stromgestehungskosten von großen PV-Anlagen liegen mittlerweile im Bereich fossiler Kraftwerke und darunter, Tendenz weiter sinkend.

Die Berechnung der Stromgestehungskosten werden mittels LOCE-Methode (Leverized Costs of Electricity in €/kWh) durchgeführt. Als realer Zinsatz (WACC – Weigthed Average Cost of Capital) wird bei der Berechnung ein Wert von 2,8% angenommen. Laut der Studie „Ermittlung unterschiedlicher Einflüsse auf Stromgestehungskosten fossiler und erneuerbarer Erzeugungstechnologien“ aus 2016 ist dies genau das Mittel des für Österreich angegebenen Bereiches. Die Wartungskosten werden mit 2% der Investitionskosten angenommen. Das Ergebnis der LCOE in €/kWh (fixiert auf die nächsten 25 Jahre) kann der Kunde sehr gut als Vergleichswert zu seinen aktuell zu bezahlenden Stromkosten pro kWh seines Wohnbereiches ansetzen. In Österreich sind die Stromgestehungskosten bei PV-Anlagen für Haushalte sowie Unternehmen aufgrund von starken Kostensenkungen in den letzten Jahren in der PV bereits günstiger als die herkömmlichen Stromkosten eines Haushaltes oder Unternehmens.

Autarkiegrad

Der Autarkiegrad gibt an, welcher Teil des Jahresstromverbrauchs des Haushalts durch die PV-Anlage, einschließlich Solarstromspeicher, gedeckt werden kann. Positiv wirkt sich dabei einerseits der direkte Verbrauch des soeben produzierten Stromes aus sowie andererseits der Verbrauch über die Entladung des Speichers. Das heißt, je höher der Autarkiegrad des Haushaltes, desto weniger Strombezug aus dem Netz ist notwendig. Für jeden Haushalt ist eine individuelle wirtschaftliche Optimierung der beiden Kenngrößen „Eigenverbrauch“ und „Autarkiegrad“ notwendig – genau hier soll unser Solar & Speicher - Rechner eine Hilfestellung geben.

Beispiel:

Herr Mustermann (durchschnittlicher, österreichischer Haushalt mit 4.200 kWh) könnte mit einer kleinen PV Anlage (z.B. 1 kWp Anlage) sehr hohe Eigenverbrauchsquoten erreichen. In diesem Falle hätte Herr Mustermann mit seiner Familie bereits einen hohen Eigenverbrauch (>60%) seines selbst produzierten Stromes (auch abhängig von dem Wohn- und Verbrauchsverhalten der Hausbewohner). Diesen könnte er aber noch weiter erhöhen (und unabhängiger machen gegenüber Wohn- und Verbrauchsverhalten), indem er ein passendes Speichersystem einbauen lässt.

Dies sagt aber noch nicht viel aus, denn der Autarkiegrad der Familie Mustermann liegt in dem Beispiel lediglich bei ca. 25% und darunter. Denn die installierte 1 kWp Anlage wird lediglich ca. 1.250 kWh (in Österreich) produzieren, der Haushalt hat aber einen durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von 4.200 kWh. Daher wäre es für die Kleinfamilie Mustermann sinnvoller, eine größere PV Anlage installieren zu lassen, um mehr grünen Strom zu produzieren und somit den Anteil der kostenpflichtigen Energie vom Stromnetz weiter zu reduzieren. Doch wie groß soll die Solar-(Speicher)-Anlage nun genau dimensioniert sein?

Je höher der Autarkiegrad eines Haushaltes ist, desto mehr kann der Haushalt beim kostenbezogenen Energieverbrauch vom Netz direkt sparen. Und der Eigenverbrauch gibt dabei an, wieviel der eigens produzierten Energie eben selbst vom Haushalt direkt (gegebenenfalls mit Speichersystem) verbraucht wird. Die restliche Menge des selbst produzierten Stromes wird in das Energienetz eingespeist.

Und genau hier wollen wir Sie mit unserem Solar & Speicher - Rechner unterstützen. Wie maximieren Sie in Ihrem Haushalt mit Ihrem Stromverbrauch die Eigenverbrauchsquote bzw. den Autarkiegrad? Und wieviel können Sie sich dabei noch mittels Fördermöglichkeiten in Ihrem Bundesland ersparen?

Wir geben Ihnen bestmögliche Auskunft und das alles in nur wenigen Schritten!

Eigenverbrauchsquote

Die Eigenverbrauchsquote gibt an, welcher Teil des selbst produzierten PV-Stromes im Haushalt im Jahresverlauf auch selbst genutzt werden kann (inklusive Speicher). Positiv wirkt sich dabei einerseits der direkte Verbrauch des soeben produzierten Stromes aus sowie andererseits der Verbauch über die Ladung des Speichers. Das heißt, je höher die Eigenverbrauchsquote des Haushaltes, desto weniger Solarstrom wird in das Netz gespeicht. Für jeden Haushalt ist eine individuelle wirtschaftliche Optimierung der beiden Kenngrößen „Eigenverbrauch“ und „Autarkiegrad“ notwendig – genau hier soll unser Solar & Speicher - Rechner eine Hilfestellung geben.

Beispiel:

Herr Mustermann (durchschnittlicher, österreichischer Haushalt mit 4.200 kWh) könnte mit einer kleinen PV Anlage (z.B. 1 kWp Anlage) sehr hohe Eigenverbrauchsquoten erreichen. In diesem Falle hätte Herr Mustermann mit seiner Familie bereits einen hohen Eigenverbrauch (>60%) seines selbst produzierten Stromes (auch abhängig von dem Wohn- und Verbrauchsverhalten der Hausbewohner). Diesen könnte er aber noch weiter erhöhen (und unabhängiger machen gegenüber Wohn- und Verbrauchsverhalten), indem er ein passendes Speichersystem einbauen lässt.

Dies sagt aber noch nicht viel aus, denn der Autarkiegrad der Familie Mustermann liegt in dem Beispiel lediglich bei ca. 25% und darunter. Denn die installierte 1 kWp Anlage wird lediglich ca. 1.250 kWh (in Österreich) produzieren, der Haushalt hat aber einen durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von 4.200 kWh. Daher wäre es für die Kleinfamilie Mustermann sinnvoller, eine größere PV Anlage installieren zu lassen, um mehr grünen Strom zu produzieren und somit den Anteil der kostenpflichtigen Energie vom Stromnetz weiter zu reduzieren. Doch wie groß soll die Solar-(Speicher)-Anlage nun genau dimensioniert sein?

Je höher der Autarkiegrad eines Haushaltes ist, desto mehr kann der Haushalt beim kostenbezogenen Energieverbrauch vom Netz direkt sparen. Und der Eigenverbrauch gibt dabei an, wieviel der eigens produzierten Energie eben selbst vom Haushalt direkt (gegebenenfalls mit Speichersystem) verbraucht wird. Die restliche Menge des selbst produzierten Stromes wird in das Energienetz eingespeist.

Und genau hier wollen wir Sie mit unserem Solar & Speicher - Rechner unterstützen. Wie maximieren Sie in Ihrem Haushalt mit Ihrem Stromverbrauch die Eigenverbrauchsquote bzw. den Autarkiegrad? Und wieviel können Sie sich dabei noch mittels Fördermöglichkeiten in Ihrem Bundesland ersparen?

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